Wer als Detektiv arbeitet, sollte seine Rechte kennen, da er sich oft zwischen den Grenzen der Legalität und Illegalität bewegt und keine Sonderrechte hat. Wichtig ist vor allem, dass er die Arbeit der Polizei nicht stört und die Privatsphäre von Personen nicht missachtet, was beispielsweise bei heiklen Recherchen zur Überführung von Fremdgängern und Schwarzarbeitern nicht immer einfach ist. In solchen Fällen sind Detektive immer gut beraten, sich vorher von einem Rechtsanwalt ausführlich beraten zu lassen. Das Anbringen kleiner Kameras, das Mithören von Telefongesprächen oder das Durchstöbern fremder Wohnungen sind z. B. generell verboten; die Beschattung von Arbeitnehmern per Videoüberwachung ist dagegen teilweise erlaubt. Fragen, die als Detektiv bei einem Rechtsanwalt ebenfalls zu klären wären, sind unter anderem auch Urlaubsansprüche, Krankheitstage und Vertrauensfragen.
Ein Detektiv muss absolut verschwiegen handeln, ohne die gesetzlichen Regeln des Strafrechts zu missachten, und er darf Zeugen nicht manipulieren oder gar handgreiflich werden. Das heißt, bei Gericht muss er selbstverständlich aussagen und die Wahrheit sagen, er darf Mordfälle nicht verschweigen. Das gilt auch seinem Auftraggeber und seinen Berichten gegenüber, die er wahrheitsgetreu mit genauen Ortsbezeichnungen, Namen und Anschriften zu verfassen und nach Möglichkeit so mit Beweismitteln zu belegen hat, dass er sie im Zweifelsfall auch per eidesstattlicher Erklärung untermauern könnte. Die Beratung eines Rechtsanwalts benötigen aber natürlich nicht nur Detektive, sondern in erster Linie Menschen, die einen Detektiv beauftragen wollen oder etwa von einem solchen in ihrer Privatsphäre gestört werden. Ein kompetenter Rechtsanwalt erklärt Ihnen Ihre Rechte und Pflichten, die Sie vor allem im Bereich wirtschaftsrechtlicher Themen kennen sollten.
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